künstler*innen

  • tau heft 2 wertekind:

Lars Rosenbohm

Rosenbohm interessiert sich für das Zweifeln und das Scheitern. Seine Bilder sind geprägt von einem kraftvollen Pinselstrich und vehementen Übermalungen. Die Portraits zeigen eher verzerrte Fratzen als Gesichter. Angst, Schuld und Scham, auch Wut, als ließen diese Kreaturen zwischen Mensch und Tier etwas an die Oberfläche drängen, das es eigentlich zu verbergen gilt. Als „Portraits des Inneren“ verbildlichen die Arbeiten einen Konflikt mit dem schuldbeladenen Gewissen, das das eigene Handeln entweder verdrängt oder schamvoll zu unterdrücken versucht.

  • tau heft 1 akute langwaffen:

Sebastian von Papp

Die Modulare Zeichnung ist eine raumgreifende, dreidimensionale Zeichnung. Der Betrachter wird aufgefordert um die Arbeit herumzugehen oder, je nach Größe der jeweiligen Zeichnungs-Installation, sogar in die Arbeit hineinzugehen. Abhängig vom Standort des Betrachters kann die gesamte Arbeit mit jeder Blickrichtung aufs Neue als sich stets verändernde Zeichnung wahrgenommen werden. […] Jede Installation der Modularen Zeichnung ist temporär. Die spontan entstandenen Raum-Zeichnungen können sich ähneln, sind jedoch nie gleich. […] Die Modularen Zeichnungen sind voll plastische, abstrakte Zeichnungen, deren einzelne Elemente und Formen transzendierende Assoziationen zwischen offener Struktur, Figur und freiem Ornament zulassen.